Tiere & Natur in der Therapie

25.05.2017 von Michaela

SONY DSCSeit 2011 begleiten die Lamas & Alpakas auf dem Camelidenhof Klienten & Teilnehmerinnen von Fortbildungen in der Persönlichen Entwicklung. Mein oberstes Ziel war immer, Tiere nur in der Tiergestützten Therapie einzubinden, wenn sie dies freiwillig tun. Ich habe es abgelehnt, die Tiere in Pflegeheime oder auf Kindergeburtstage zu transportieren, um Menschen eine Freude zu machen, die jedoch auf Kosten des Wohls der Tiere gegangen wäre. Die Alpakas mit ihrer sehr starken Herdenstruktur (die immer gewahrt wurde) waren bei der Anwesenheit von Menschen auf ihrer Weide oder im Stall immer entspannt und bereit für eine mehr oder weniger nahe Interaktion. Auch die Lamas waren entspannt, nur Curacao, der Beschützer der Herde, war in der Anwesenheit von Gruppen auf der Weide im Dauereinsatz. Hochsensibel reagiert er auf die verschiedenen Themen & Stimmungen, die die Menschen mit auf die Weide brachten. Das macht ihn zu einem wertvollen und kraftvollen Begleiter in der therapeutischen Begegnung.  Insbesondere reagiert er, wenn Ausbildungsgruppen auf die Weide kommen. Bei Wanderungen, Stallabenden oder stillen Begegnungen zeigt er dieses Verhalten gar nicht oder nur sehr kurz. Auch wenn er vielen Menschen schon tiefe Begegnungen mit sich selbst geschenkt hat, treffe ich nun die Entscheidung, die Lamas als auch die Alpakas „nur“ noch als Begleiter  in der Naturtherapie einzubinden. Das heißt konkret, dass die Fortbildung in Tiergestützter Therapie nun als Naturtherapie mit Tierbegleitung stattfinden wird. Achtsame Begegnungen wird es weiterhin viele geben, doch niemals als Instrument, sondern immer als Partnerschaftliche Beziehung, in der sich alle gleichermaßen  wohl fühlen.

 


(comments are closed).